Gemälde in Acryl auf Platte von
Jan Balet 20.7.1913 Bremen - 31.1.2009 Estavayer-le-Lac
Bürger der USA

Vom Künstler rückseitig betitelt mit "Au bord de la mer" (siehe Foto).
Aus dem Nachlass des Künstlers, hinten nummeriert "7" selbstverständlich mit Echtheitsgarantie gemäss AGB.
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Balet lebte seit den 70er Jahren in der Schweiz und wird daher oft fälschlicherweise als Schweizer Künstler gehandelt.
Vor dem 2. Weltkrieg besuchte er die Kunstgewerbeschulen in Berlin und in München, an beiden Orten, musste oder wollte er gehen. In der Folge studierte er die Kunstakademie in München. Durch seine Auswanderung in die USA im Jahr 1938 entging er seine Einberufung zur Armee und in den Krieg. In den USA ging seine Kariere nach 1940 immer nur bergauf und bereits 1942 wurde er zum Art Direktor der Zeitschrift "Mademoiselle" ernannt. Er eröffnete sein eigenes Atelier in NY und hatte Aufträge von CBS Radio, Vogue, G. Housekeeping, diverse Wochen- und Tageszeitungen usw. In seiner Zeit in NY lebte er das angenehme Jetset- Leben eines erfolgreichen Bonvivant und Art Direktor und Künstlers. Er pflegte die Bekanntschaften mit berühmten Künstlern der 40er/50er und 60er Jahren in der Metropole NY. 1945 wurde er Amerikaner und übersiedelte in ein Haus auf Long Island und begann Kinderbücher zu gestalten. Er war viermal verheiratet und es wurden ihm unzählige Affären nachgesagt. Zahlreiche skurrile Geschichten werden über ihn erzählt, so liess er z.B. seinen Grabstein früh zu Lebzeiten anfertigen und bei sich zu Hause als Deko aufstellen.
In Europa (ab 1965) und in der Schweiz (ab 1978) entstanden die meisten seiner Gemälde während er in den USA schwergewichtig als erfolgreicher Illustrator und Grafiker tätig war. Der legändere Zürcher Lithographie Verleger Wolfensberger animierte Jan Balet Lithographien herzustellen. In die Schweiz zog er, weil es hier die besten Lithographen der Welt gab.
Ein amerikanischer Kunsthistoriker schrieb, die Werke von J. Balet seien poetische sarkastische Darstellungen des Alltagslebens. Auch diese Ansicht teile ich nicht, ich denke seine Werke sind sehr persönliche Wahrnehmungen der Welt, ohne jegliche Wertung moralischer, politischer oder gesellschaftlicher Art aber durchaus mit lebensbejahendem Sarkasmus -nicht unbedingt ein Wiederspruch- und man sollten daher sein Werk nicht zu stark schubladisieren. Jan Balet sagte über seine Werke: "Der Ernst mit dem einige Leute ihre Aufgaben verfolgen, die eigentlich nur Unsinn sind, amüsiere ihn und er reflektiere dies in seinen Bildern".

Guter Eintrag bei Wikipedia mit diesem Link

Er wird oft den "Naiven" zugeordnet, was ich persönlich absolut falsch finde. Sein Werk ist sehr eigenständig und überhaupt nicht "naiv", doch wenn man die Naive Malerei als Kunstrichtung versteht, so ist er allenfalls ein Begründer der sogenannten "Naiven Malerei", aber sicher nicht ein Nachfolger und sein Werk unterscheidet sich in der Motivwahl deutlich von anderen sogenannten Naiven, zudem waren diese oft Autodidakten und Hobbymaler. Jan Balet war aber ein hundertprozentiger professioneller Künstler.
Seine Marktpreise in den USA sind markant höher (bis zu dem zehnfachen) als in Europa.

Werke in den Sammlungen folgender Museen (Auszug) :
National Museum of American Illustration, Städtische Galerie München, Bayerische Staatsgemäldesammlungen München, Sidney Janis Gallery NY, Kunsthalle Bremen, Museum Langenargen, Zeppelin Museum Friedrichshafen, Valentin Museum München.

Guter Zustand von Bild und Rahmen.
Provenienz: Zürcher Galerie/ Nachlass des Künstlers.

Signiert im Bild und rückseitig, nicht datiert.

Format Bild : 35 X 45 cm
Format Rahmen : 36 X 46 cm

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850,00 CHF

Produkt-ID: BJa1  

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